Tony Martin - Weltmeister im Einzelzeitfahren
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Bärenherz

Premierengast bei Nieuwe Helden in Erfurt

18. Nov 2014

Auch wenn ich keine Hauptrolle in dem Film "Nieuwe Helden" spiele, war ich gestern Abend in Erfurt eingeladen, um mit John Degenkolb und Marcel Kittel im ausverkauften großen Saal den Film zu sehen. "Nieuwe Helden" ist ein Dokumentarfilm über das Team Argos-Shimano bei der letztjährigen Tour de France. Er gewährt einen tollen Blick hinter die Kulissen des Radsports. Die Zuschauer waren begeistert davon, auch mal unseren Alltag abseits des Sattels erleben zu können. Eine Diskussionsrunde gab es im Anschluss an den Film und eine Autogrammstunde, bei der uns die Fans ganz nah seien konnten. Schön war vor allem, dass so viele Nachwuchssportler da waren. Mir macht es Spaß, Vorbild und Motivation für die nachkommende Generation zu sein. Es war toll wieder in Erfurt zu sein, umgeben von so vielen Radsportbegeisterten. Dank an alle die da waren!

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Fotos: Holger John, VIADATA

Anti-Doping-Gesetz

15. Nov 2014

Was wir Sportler lange gefordert haben, nimmt endlich Gestalt an. In Berlin habe ich gemeinsam mit anderen deutschen Top-Athleten den Entwurf für ein Anti-Doping-Gesetz unterschrieben. Bundesjustizminister Heiko Mass hat unter anderem Marcel Kittel, John Degenkolb und mich an eine symbolträchtige Stätte für diesen Akt eingeladen.

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Von der Rad- in die Lederhose

29. Sep 2014

Bevor ich mich in die Pause verabschiede, will ich noch ein kurzes Fazit von der WM und der Saison ziehen. Mit dem Straßenrennen bin ich eigentlich ganz zufrieden. Wir haben als Mannschaft eine gute Leistung gezeigt, waren immer im Bilde und bis zum Finale in jeder wichtigen Gruppe präsent.

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Es kann alles passieren

27. Sep 2014

Das Ergebnis von Mittwoch habe ich abgehakt, die Analyse auf nächste Woche verschoben und bin voll fokussiert auf das Straßenrennen. Es macht total Spaß mit den Jungs unterwegs zu sein. Obwohl wir aus unterschiedlichen Teams kommen, fühlt es sich wie eine richtige Mannschaft an. Mir macht es Spaß und ich schöpfe Motivation daraus.

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Ich muss das Ergebnis akzeptieren

24. Sep 2014

Tja, nun ist es doch "nur" der zweite Platz geworden. Für mich persönlich hat sich das in den letzten Tagen ehrlich gesagt schon angedeutet. Bereits im Mannschaftszeitfahren war ich nicht bei 100 Prozent und konnte nicht die Führungsrolle übernehmen, die man von mir erwartet. Die Form war definitiv nicht auf dem Level, wie sie es bei der Tour de France oder der WM im vergangenen Jahr war.

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Fokus auf der Regeneration

22. Sep 2014

Die Strecke vom Einzelzeitfahren ist schön, aber auch schwer. Man kann nicht wie bei einem komplett flachen Kurs voll losfahren und dann sehen, wie weit man kommt, also die Geschwindigkeit halten kann. Hier muss man dosierter und intelligent fahren. Das ist mein kurzes Fazit nach der heutigen Streckenbesichtigung.

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Immerhin Podium

21. Sep 2014

Platz drei im Zeitfahren. Das ist natürlich nicht das Ergebnis, welches ich mir mit der Mannschaft vorgenommen hatte. Wir hatten uns mehr für heute ausgerechnet und wollten den Titel verteidigen. Ich persönlich hatte nicht die beste Tagesform, bin aber trotzdem zuversichtlich, mir über die kommenden zwei Tage den nötigen Feinschliff für das Einzelzeitfahren zu holen.

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Jede Sekunde zählt

21. Sep 2014

Bis zu unserem Start 15.52 Uhr haben wir zwar noch etwas Zeit, aber die Vorbereitung hat schon begonnen. Wir gehen gleich eine Stunde locker rollen, essen drei Stunden vorher noch etwas und werden dann zwei Stunden vor dem Start beim Bus am Start sein. Eine knappe Stunde warmfahren und dann geht's los.

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Ich bin bereit

20. Sep 2014

57 Kilometer in 71 Minuten. Die Generalprobe lief heute schon ganz gut. Die Zeit zeigt, dass wir nicht ganz langsam unterwegs waren. Die Strecke war abgesperrt und wir hatten Motorradbegleitung, also konnten wir die Schlüsselstellen mit Zug und im Rennrhythmus ohne Rücksicht auf den Straßenverkehr fahren.

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Vorbereitung auf WM geht weiter

09. Sep 2014

Nach meinem Ausstieg bei der Vuelta bin ich seit gestern Abend wieder zu Hause, wo ich mich weiter auf die WM vorbereiten will. Klar, ist es immer unschön, bei einem Rennen auszusteigen. Aber die ersten zwei Wochen hier waren sehr schwer. Ich bin beim Zeitfahren auch voll an mein Limit gegangen und habe einige Zeit gebraucht, mich wieder auf 100 Prozent zu regenerieren.

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Ein gelungener Tag für uns

02. Sep 2014

Ich bin glücklich über den Sieg heute. Es war ja auch der erste für unser Team bei dieser Vuelta. Aber es war ein hartes Stück Arbeit und die Strecke schwerer als erwartet. Dass es nicht einfach war, zeigt auch der relativ niedrige Schnitt von 46 km/h. Letztlich bin ich natürlich froh, dass ich gewonnen habe. Das gibt mir viel Moral mit Blick auf die WM.

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Wir sind im Soll

02. Sep 2014

Den ersten Ruhetag habe ich genutzt, um mir die Zeitfahrstrecke anzusehen. Ich will heute nichts unversucht lassen und das maximale Ergebnis erzielen. Außerdem stand noch ein Fototermin auf dem Programm und ansonsten habe ich mich erholt. Mit den ersten Tagen hier bei der Vuelta bin ich zufrieden.

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alsicebucketchallenge

27. Aug 2014

Ich war heute in einer Spitzengruppe unterwegs. Leider erfolglos. Es hat sich scheinbar herumgesprochen, dass man mich nicht so weit weglassen darf ;-) Es wäre heute aber wohl ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, anzukommen. Wir hatten starken Wind und waren machtlos gegen das Feld.

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Eis in Frauenstrumpfhosen

26. Aug 2014

44, 45 Grad hat mein Computer heute permanent angezeigt. Anders als gestern hatten wir heute aber genug Flaschen und genügend Eis im Auto ;-) Dieses stecken wir übrigens in Damenstrumpfhosen. Wir schneiden die Beine ab, füllen das Eis ein und knoten sie zu. Dann legen wir sie uns unter das Trikot in den Nacken.

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Start vom Flugzeugträger

25. Aug 2014

Das Angenehmste an dem ganzen Tag war heute das Programm vor dem Start ;-) Wir haben uns ein bisschen gefühlt wie Touristen. Der Start vom Flugzeugträger war aber wirklich mal etwas ganz Besonderes. Der technische Aspekt bei so einem Schiff ist schon interessant. Es ist erstaunlich, wie hier Flugzeuge abheben können.

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Ein ordentlicher Einstand nach der Rennpause

23. Aug 2014

Es hat heute nicht ganz gereicht für uns. Woran es genau lag, dass wir ein paar Sekunden hinten waren, darüber lässt sich nur spekulieren. Fest steht, dass es ein sehr technisches Zeitfahren über knapp 13 Kilometer war. Der Straßenbelag war sehr glatt und es ging durch 22 Kreisverkehre. Die Stimmung im Team ist aber gut.

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Vuelta als Anlauf für die WM

22. Aug 2014

Jetzt geht es also wieder los. Die vier Wochen nach der Tour habe ich so verbracht, wie ich es mir vorgenommen hatte. Ich habe es etwas ruhiger angehen lassen, immer so um die zwei Stunden auf dem Rad gesessen und meinem Körper etwas Ruhe gegönnt. Jetzt will ich ohne Druck die Vuelta fahren und mich mit Blick auf die WM langsam einrollen.

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Die Tour ist Geschichte

28. Jul 2014

Mittlerweile bin ich wieder in der Heimat und blicke mit stolz auf die letzten drei Wochen zurück. Doch die Tour ist nicht nur Geschichte, sie war eine Erfolgsgeschichte. Ich habe mit dem Zeitfahrsieg mein persönliches Ziel erreicht und es mit dem Sieg auf Etappe 9 sogar übertroffen. Ich denke, ich werde nach dieser Tour nicht mehr "nur" aufs Zeitfahren reduziert.

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Burger, Pizza, Pommes und Eis zur Belohnung

26. Jul 2014

Ich bin sehr glücklich über diesen Zeitfahrsieg. Erstens weiß man nie so recht, welche Reserven man nach drei Wochen noch mobilisieren kann. Zweitens war der Druck auch ziemlich groß. Es lief aber vom ersten bis zum letzten Meter perfekt. Manchmal merkt man bei den ersten intensiven Tritten, dass man ein Laktatbein hat und dann kommt man einfach nicht in Fahrt.

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Es wird kein Selbstläufer

25. Jul 2014

Auch wenn es heute eine wahre Regenschlacht war, gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Tag. Es war ja auch nicht sonderlich kalt, nur halt eben nass, nervös und unangenehm zu fahren. Ich bin guter Dinge für morgen, aber ein Selbstläufer wird es nicht, wie es in einigen Medien zu lesen ist.

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Entspannung nach einer Etappe

24. Jul 2014

Compex, Thrombosestrümpfe, Beine hochgelegt. So sieht es aus, wenn ich mich nach der Etappe im Bus auf dem Weg ins Hotel entspanne. Nur die Gummibärchen habe ich fürs Bild beiseite gelegt ;-) Mit Elektrostimulation kann man die Erholung nach harter muskulärer Belastung beschleunigen und die Thrombosestrümpfe regen die Durchblutung an.

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Kurz und knackig

23. Jul 2014

125 Kilometer, dreieinhalbtausend Höhenmeter - Die Etappe war kurz und knackig. Ich blicke nun schon auf das Zeitfahren und versuche nach dem Motto zu fahren: Bist du nicht vorn, dann spare jedes Korn. Kwiatkowski ist heute endgültig aus den Top Ten gefallen, somit warten auch keine Aufgaben auf uns.

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Was für eine Etappe!

22. Jul 2014

Sechseinhalb Stunden saßen wir heute auf dem Rad. So viele Kalorien, wie man da verbraucht, kann man beim Abendessen fast gar nicht zuführen. Es wird wohl heute ein Steak mehr werden. Überhaupt ist das Essen in der dritten Woche der Tour fast das bestimmende Thema. Man muss essen, auch wenn man keinen Hunger hat.

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Ich bleibe meinem Team treu

21. Jul 2014

Ich freue mich, meine Vertragsverlängerung bekannt geben zu können. Ich bleibe zwei weitere Jahre bei meinem Team Omega Pharma - Quick-Step. Ich finde hier das beste Umfeld und das beste Material vor, um meinen Sport erfolgreich und hochprofessionell betreiben zu können. Deshalb fiel mir die Entscheidung auch nicht schwer.

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Wir freuen uns alle auf den Ruhetag

20. Jul 2014

Ich habe heute gleich nach der Etappe mit dem Ruhetag angefangen. Wir hatten noch drei Stunden Transfer zum Hotel und ich habe mich in unserem Bus hinten auf eine Pritsche gehauen. Mittlerweile sind echt alle im Feld breit. Im Finale haben wir dennoch versucht, die Sprinterteams zu überraschen und haben einige Attacke geritten.

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Nach der Hitze kommt der Regen

20. Jul 2014

Nachdem ich gestern schon ein wenig besser mit der Hitze zurecht gekommen bin, müssen wir uns heute wieder auf Regen einstellen. Leider lief es aber bei Kwiatkowski nicht so gut. Als er Probleme hatte, habe ich auf ihn gewartet und dann im Tal versucht, ihn bis zum Schlussanstieg wieder vor zu fahren. Das ist uns aber nicht gelungen.

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Weichgekocht durch die Berge

18. Jul 2014

Ich fühle mich regelrecht weichgekocht. Bei solchen Temperaturen, es waren um die 40 Grad, bin ich mehr damit beschäftigt, mir Wasser über den Kopf zu schütten, zu trinken oder mir Eisbeutel in den Nacken zu legen. Ich habe halt einen großen Motor und der muss gekühlt werden ;-) Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich bei so einer Hitze nicht in der Lage wäre, eine solche Leitung zu zeigen, wie ich sie bei meinem Etappensieg abgerufen habe.

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Wie ein Rockstar gefühlt

17. Jul 2014

Heute habe ich mich kurz wie ein Rockstar gefühlt. Vor unserem Bus stand eine Meute Kinder, die 15 Minuten lang meinen Namen skandiert haben. Ich konnte nicht gleich raus, weil ich mich noch fertig machen musste. Als ich dann rausgekommen bin, haben mich die Kids in voller Montur ihres Vereins wie einen Rockstar gefeiert.

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Der Körper noch im Pausemodus

16. Jul 2014

Wenn man nach einem Ruhetag nicht leiden will, muss man an dem "Ruhetag" hart trainieren. Da mich die beiden letzten Etappen aber so viele Körner gekostet hatten, musste ich den Tag beim Namen nehmen und mich wirklich ausruhen. Prompt hat mein Körper den Pausemodus eingestellt und dementsprechend schwer bin ich heute in die Gänge gekommen.

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Stolz auf die erste Tour-Woche

15. Jul 2014

Ausschlafen, ohne Hektik frühstücken, eine paar Meter auf der Rolle fahren, ein paar Pressetermine, Mittagessen, Schlafen, Massage (Foto), Abendbrot und ins Bett. So sieht mein Ruhetag im Zeitraffer aus. Ich hoffe, dass ich mich morgen auf dem Rad wieder wohl fühle und ich die Beine nicht zu sehr habe baumeln lassen.

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