Tony Martin - Weltmeister im Einzelzeitfahren
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Bärenherz

Kwiatkowski gewinnt Amstel Gold Race

19. Apr 2015

Endlich haben wir unseren Klassiker-Sieg. Kwiatkowski hat unsere starke Mannschaftsleistung heute beim Amstel Gold Race veredelt. Meine Beine waren nach der sehr anspruchsvollen Baskenland-Rundfahrt noch nicht vollständig erholt. Immerhin bin ich dort auch nicht gerade im Schongang gefahren.

Meine Rolle bestand heute darin, Kwiatkowski zur Seite zu stehen und gefährliche Angriffe im Final zu parieren. Rund 40 Kilometer vor dem Ziel war das Rennen richtig eröffnet und starke Fahrer wie Nibali suchten ihre Chance. Ich konnte bei der Attacke mitgehen, in deren Folge sich eine Spitzengruppe bildete, die immer zwischen 30 und 50 Sekunden Vorsprung hatte.

Taktisch war das für uns die beste Ausgangslage, da der Rest des Teams hinten im Feld nur "draufliegen" musste, ohne Kraft im Wind zu verschwenden. Aufgrund meiner sagen wir "mäßigen" Bein ;-) bin ich vorne nicht Anschlag gefahren und habe mich darauf konzentriert, besonders Nibalis Attacken an den Bergen zu parieren. So lief die Gruppe nicht wirklich und 15 Kilometer vor Ziel wurden wir wieder geschluckt.

Ein paar Körner hatte ich aber noch, um Michal in Position zu fahren. Danach bin ich etwa 5 Kilometer vor dem Ziel ausgeschert und habe Michals Sieg neben unserem Begleitfahrzeug im Fernsehen sehen können. Die Freude war ziemlich groß, wie ihr euch vorstellen könnt.

Am Mittwoch werde ich kurzfristig beim Fleche Wallon einspringen, weil wir einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen haben. Und dann sind vielleicht auch die Beine wieder zu 100 Prozent fit.

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Fotos: roth-foto.de

Radwechsel wäre sinnvoll gewesen

12. Apr 2015

Das Zeitfahren war vom Profil leider zu schwer für mich. Die Abschnitte, in denen ich Zeit gegen die Bergfahrer herausfahren konnte, waren einfach zu kurz. Hinzu kommt, dass ich mit meiner Entscheidung hadere, für die komplette Strecke ein Zeitfahrrad genutzt zu haben. Bei Steigungen bis über 20% wäre ein Radwechsel im Nachhinein auf jeden Fall sinnvoll gewesen.

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Flucht nach vorn

10. Apr 2015

Wenn alles nichts hilft, dann nur die Flucht nach vorn. Also habe ich es mal wieder mit einem Mammutritt probiert und bin 100 Kilometer vor dem Ziel weggefahren. Die Chancen waren zwar nicht so groß. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Außerdem habe ich unverständlicherweise 20 Strafsekunden für Windschattenfahren hinterm Renndienstwagen aufgebrummt bekommen.

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Ich bin in Schlagdistanz

09. Apr 2015

Wie erhofft, lief es gestern schon deutlich besser. Meine Beine fühlen sich gut an und mit einem Rückstand von rund 40 Sekunden kann ich zufrieden sein, zumal ich auf den letzten 15 Kilometern noch selbstverschuldet gestürzt bin. Ich habe mir aber nichts getan, weil ich weich im Gras gelandet bin. Es war nur ziemlich schlammig, wie ihr an meinen Schuhen sehen könnt ;-)

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Leichte Etappe mit 3000 Höhenmetern

08. Apr 2015

Die vermeintlich einfachste Etappe der Baskenland-Rundfahrt hat mich gestern doch ziemlich leiden lassen. Immerhin hatten wir 3000 Höhenmeter zu meistern. Ich hatte leider noch nicht wirklich die besten Beine und das Tempo war von Beginn an hoch. Das Schwierigste an solchen Tagen ist es, die Moral nicht zu verlieren.

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Auftakt geglückt

06. Apr 2015

Auftakt geglückt, keine Zeit verloren. Die erste Etappe der Baskenland-Rundfahrt habe ich gut hinter mich gebracht. Ganz einfach war es allerdings nicht. Für mich ist es zum Beginn einer Rundfahrt immer wichtig, keinen Rückstand zu kassieren, weil mein Motor meist auf der zweiten Etappe erst so richtig anspringt.

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Vierter Platz im Bergzeitfahren

15. Mär 2015

Mit dem vierten Platz im heutigen Bergzeitfahren hat Paris Nizza zumindest ein versöhnliches Ende für mich genommen. Ich fahre mit der Erkenntnis nach Hause, dass die Form passt. Ich denke, dass unter normalen Umständen, also ohne Infekt, ein Top-5-Ergebnis in der Gesamtwertung möglich gewesen wäre.

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Gute Reifen bei kalter Bergetappe

14. Mär 2015

Mir ging es heute zum Glück schon wesentlich besser, als gestern. Das war auch wichtig, weil ich die teils sehr kalte und verregnete Bergetappe rund um Nizza sonst nicht überstanden hätte. Gefühlt waren die engen und verwinkelten Abfahrten entscheidender als die Anstiege. Und ich bin froh, dass uns Specialized die aktuell besten Reifen gerade für nasse Bedingungen stellt.

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Schon nach fünf Kilometern abgehangen

13. Mär 2015

Am Start habe ich mich heute noch schwach und kränklich gefühlt, wollte aber auf jeden Fall erstmal losfahren und in meinen Körper hineinhören. Um auch meine Herzfrequenz im Auge zu behalten, habe ich extra einen Pulsgurt getragen, den ich eigentlich hasse. Ich mag es einfach nicht, mir etwas um den Brustkorb zu schnallen. Da fühle ich mich eingeengt.

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Infekt eingefangen

12. Mär 2015

Leider hat es heute nicht gereicht, um im Finale mit den Besten mitfahren zu können. Anscheinend habe ich mir einen Infekt eingehandelt, der mir vom Start weg Probleme bereitet hat. Jetzt liege ich eingepackt im Hotelzimmer und hoffe, dass ich mich über Nacht einigermaßen erholen kann. Fieber konnte unser Teamarzt immerhin ausschließen.

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Vorspannung geholt

11. Mär 2015

Die erhoffte Vorspannung für die morgige Etappe habe ich mir heute auf jeden Fall geholt ;-) Mit Philipe Gilbert und Thomas Voeckler war die Spitzengruppe heute sehr stark besetzt und hat unserer Mannschaft das Leben im profilierten Gelände nicht einfach gemacht.

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Watt-Negativrekord aufgestellt

10. Mär 2015

Im Prinzip hat sich heute die Renngeschichte von gestern wiederholt. Ein Fahrer hat direkt am Start attackiert und konnte bis zu acht Minuten herausfahren. Da sich unsere Mannschaft nach dem Ausfall von Tom nicht in der Pflicht der Nachführarbeit gesehen hat und auch kein anderes Sprinterteam die Verantwortung übernommen hat, ist das Rennen so dahingeplätschert.

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Kein Wind, kein Regen, kein Stress

09. Mär 2015

Das war heute eine untypische erste Etappe für Paris-Nice​. Kein Wind, kein Regen, kein Stress. Die knapp 200 Kilometer verliefen wirklich entspannt. Zumal niemand wirklich seine Chance in einer Ausreißergruppe gesehen hat. Gerade einmal zwei Fahrer haben angegriffen - allerdings haben sie nicht wirklich einen großen Vorsprung herausfahren können.

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Dritter im Prolog von Paris-Nizza

08. Mär 2015

Ein gutes Ergebnis war heute im Prolog von Paris-Nizza mein Ziel. Das ist mir mit Platz drei auch gelungen. Klar sind sieben Sekunden Rückstand für einen Prolog dieser Länge schon ein ziemlicher Abstand. Mich stimmt aber versöhnlich, dass ich mich nicht speziell auf diesen Prolog vorbereitet und ich nach Anlaufschwierigkeiten ein super Gefühl auf dem Rad hatte.

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Paris-Nizza: Guter Platz in Gesamtwertung als Ziel

07. Mär 2015

Heute bin ich zu Paris-Nizza angereist, nachdem ich mir auf Mallorca nach der Algarve-Rundfahrt bei größtenteils super Wetter den gewissen Feinschliff mit berg- und zeitfahrspezifischen Einheiten holen konnte. Dafür habe ich extra mein Ersatz-Zeitfahrrad von Portugal nach Mallorca mitgenommen.

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Charity-Fahrrad-Auktion

23. Feb 2015

Wie ich euch Ende letzten Jahres schon angekündigt hatte, kann man ab sofort von mir signierte Räder für einen guten Zweck ersteigern. Also schaut mal rein, vielleicht gefallen sie euch. Der Erlös kommt Bärenherz zugute.

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Gelungener Formtest an der Algarve

22. Feb 2015

Die letzte Etappe heute war noch einmal ein klassische Sprintetappe. Wir haben uns auf das Finale mit Gianni Meersman konzentriert. Das Profil war für einen Angriff auf den Gesamtführenden Geraint Thomas einfach zu flach. Allerdings hatte unser Sprintzug ein schlechtes Timing und so wird Gianni Vierter.

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Riskante Taktik

21. Feb 2015

No Risk, no Fun. Das war heute unser Motto, um die Algarve-Rundfahrt noch zu gewinnen. Also sind wir in die Vollen gegangen. Wir wussten dass es sehr schwierig wird, die 30 Sekunden zu Thomas gutzumachen. Aber es ist nicht unser Anspruch und Ziel, uns voreilig bei einer Rundfahrt geschlagen zu geben, ohne nicht Alles probiert zu haben.

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Der Sieg gibt mir Selbstvertrauen

20. Feb 2015

Erstes Zeitfahren, erster Sieg. Ich bin glücklich, heute gewonnen zu haben. Es war ein unglaublich enges Rennen. Letztlich war ich weniger als eine Sekunde schneller als Malori. Das Glück war auf meiner Seite. Ich weiß, wie es ist, wenn man ein Rennen so knapp verliert. Im Training hatte ich mich zuletzt schon sehr gut gefühlt.

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Morgen auf Etappensieg fahren

19. Feb 2015

Akzente konnte ich zwar noch nicht setzen und an Attackieren war auch noch nicht zu denken, dennoch lief die erste richtige Bergetappe des Jahres zufriedenstellend für mich. Ich bin in der Gruppe angekommen, die um Platz drei fährt, wurde selbst Dreizehnter und habe 23 Sekunden Rückstand auf Geraint Thomas, der allein angekommen ist. Im Zeitfahren will ich morgen natürlich auf Etappensieg fahren und Boden in der Gesamtwertung gutmachen.

Vorspannung in den Muskeln für ersten Formtest

18. Feb 2015

Die erste Etappe hier bei der Algarve-Rundfahrt war perfekt, um wieder in den Rennrhythmus zu kommen. Jetzt habe ich auch wieder die nötige Vorspannung in den Muskeln, um richtig angreifen zu können. Schließlich will ich hier in Portugal meinen ersten Formtest absolvieren. Im Prinzip verlief das Rennen wie eine klassische Sprintetappe.

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Bergtraining auf Mallorca

12. Feb 2015

Nach den vielen flachen Kilometern in Dubai feile ich gerade an meiner Bergform. Dazu habe ich mich nach Mallorca verkrümelt und nur für eine Nacht einen Zwischenstopp bei mir zu Hause eingelegt. Ich schlage hier bis Paris-Nizza mein Lager auf, um zwischen den Wettkämpfen auch mal lange Einheiten um die sechs Stunden bei gutem Wetter fahren zu können.

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Ein guter Saisonstart

07. Feb 2015

So kann die Saison starten. Auch wenn ich persönlich kein Ergebnis einfahre, gibt es mir immer viel Motivation, wenn wir im Team gewinnen. Die Ausgangssituation zwischen Cav und Dege hätte spannender nicht sein können. Am Ende hat die Mannschaft aber perfekt funktioniert und Cav den Etappensieg und damit die wichtigen Zeitbonifikationen rausgefahren, um den Gesamtsieg noch vor Dege zu holen.

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Ausflug in die Berge

06. Feb 2015

Der erste Ausflug in die Berge verlief für mich zufriedenstellend. Ziel war es, Cav in den steilen Abschnitten zu beschützen und ihn auf den flachen Stücken ins Feld zurückzubringen, falls er dem Tempo nicht folgen kann. Das haben wir im Team auch gut hinbekommen und Cav in einer vorderen Position in das anspruchsvolle Finale gebracht.

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Der erste Formtest steht an

05. Feb 2015

Viereinhalb Stunden durch die Wüste - das war heute ein ziemliches Kontrastprogramm zum winterlichen Heimtraining. Die Hitze hat mir doch etwas mehr zugesetzt als gestern. Ich hoffe, dass sich mein Körper morgen schon besser angepasst hat. Es geht rund 200 Kilometer Richtung Oman und wir werden auch ein paar Berge überqueren.

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Gelungener Saisonauftakt

04. Feb 2015

Mein erstes Rennen endete mit einem Sieg für unser Team. Besser kann ein Saisonauftakt kaum enden. Ein Vergnügen ist das Rennen allerdings nie. Es war zwar heute nicht super schnell. Doch durch die ständigen Rhythmuswechsel, die Antritte nach den Kurven und natürlich die Sprintvorbereitung kommt man in Bereiche, die man im Training nur schwer simulieren kann.

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Teampräsentation zur Dubai Tour

03. Feb 2015

Außer der Teampräsentation zur Dubai Tour stand heute nichts Großartiges an. Ich bin ein bisschen Rolle gefahren, weil ich keine Lust hatte, mit dem Auto zum Radweg zu fahren. Ansonsten habe ich mich erholt. Die Präsentation war wie alles hier gigantisch und riesig aufgezogen. Selbst Diego Maradonna saß bei den Scheichs und schaute zu.

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Eine andere Welt

02. Feb 2015

Es ist immer wieder wie in einer anderen Welt, wenn man in Dubai landet. Allein das Rennlager der Dubai Tour mit der Skyline im Hintergrund ist irgendwie unwirklich. Da es auf den Straßen für Radfahrer ziemlich gefährlich und an Training nicht zu denken ist, sind wir auf eine 8-km-Radwegrunde gefahren. Diese sind wir sieben Mal gefahren.

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Saisonauftakt in Dubai

01. Feb 2015

Jetzt geht es los. Ich bin auf dem Weg nach Dubai, wo für mich die Rennsaison startet. Für mich geht es darum, wieder Rennfeeling zu bekommen und mich einzurollen. Es wird auch mental ein relativ stressfreier Auftakt, weil kein Zeitfahren stattfindet. Mit meiner Form bin ich gegenwärtig sehr zufrieden. Ich konnte auf Mallorca sehr gut trainieren.

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