Tony Martin - Weltmeister im Einzelzeitfahren
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Bärenherz

Die Hitze hat mich getötet

04. Jul 2015

Nach dem verpassten Sieg heute bin ich natürlich zutiefst enttäuscht. Es war mein großes Ziel, das Gelbe Trikot zu erobern.

Ich bin in Topform hier angereist und hatte auch zuletzt alles auf dieses Rennen ausgelegt. Ich kann mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorwerfen, etwas in der Vorbereitung falsch gemacht zu haben.

Mir war aber klar, dass es angesichts der kurzen Renndistanz keinen Topfavorit gibt. Deshalb wollte ich auch nicht auf meine größten Gegner spekulieren. Jeder der Zeitfahrtalent hat und einen guten Tag erwischt, konnte heute ganz vorne rein fahren. Und mit Dennis hat nun ein Geheimfavorit gewonnen, der als sehr guter 4000m-Mann kein unbeschriebenes Blatt ist.

Ich bin mit der Wärme schlechter zurecht gekommen, als ich dachte. Am Ende hat mir einfach die nötige Power gefehlt. Allerdings war es von der Stimmung her ein tolles Rennen. Es waren unheimlich viele Fans an der Strecke, die eine wahnsinnig gute Stimmung verbreitet haben.

Den Kopf lasse ich jetzt aber nicht hängen. Ich muss ja schließlich auch noch drei Wochen durch Frankreich fahren. Außerdem habe ich in den nächsten Tagen noch die Chance, das Gelbe Trikot zu übernehmen.

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Fotos: roth-foto.de

Endlich geht es los

03. Jul 2015

Nach der Besichtigung der Strecke im abgesperrten Zustand bin ich noch zuversichtlicher für morgen. In den zwei Stunden, die ich heute auf dem Rad gesessen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sich der Kurs auch mit hohen Geschwindigkeiten gut fahren lässt. Ich bin absolut optimistisch und fokussiert auf mich.

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Konzentration auf das Zeitfahren

03. Jul 2015

Jetzt liegt auch die Präsentation hinter uns. Sie war schön, mit Anfahrt im Fluss auf einem kleinen Boot und einem herzlichen Empfang von tausenden Fans. Das hat mich nochmal richtig motiviert und jetzt freue ich mich umso mehr, dass es losgeht. Heute gibt es noch die offizielle Pressekonferenz und dann kann ich mich voll auf das Zeitfahren konzentrieren.

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Schöner Kurs durch Utrecht

02. Jul 2015

Es war die richtige Entscheidung, eher anzureisen und mir den Kurs in Ruhe anzuschauen. Mein erster Eindruck von der Strecke ist gut. Oft ist es nicht einfach, einen Stadtkurs zu planen, der sowohl für Sportler als auch Fans attraktiv ist. Gerade aus Sportlersicht bin ich aber recht zufrieden.

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Generalprobe für Utrecht

28. Jun 2015

Fünfter Sieg bei den Deutschen Meisterschaften - und ein in dieser Art nicht ganz erwarteter. Ehrlich gesagt, war ich vor dem Zeitfahren am Freitag etwas unsicher was meine Leistung angeht. Denn nach der Dauphine habe ich rausgenommen, weil sie intensiver war, als ich dachte und ich mich noch erholen musste.

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Zweiter Ausreißversuch bei der Dauphine

14. Jun 2015

Nach meiner Flucht vor zwei Tagen, ist mir heute wieder der Sprung in die Spitzengruppe geglückt. Rund 60 Kilometer vor dem Ziel habe ich aus der Gruppe heraus noch einmal attackiert und hatte dann maximal 4 Minuten Vorsprung auf das Feld und zwei auf meine früheren Begleiter. Im Finale hat das Feld aber ziemlich Druck gemacht, weil der Kampf um die Gesamtwertung noch im vollen Gange war.

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In der Spitzengruppe

12. Jun 2015

Wie geplant und mit der Mannschaft besprochen, ist es mir heute gelungen, in der Spitzengruppe zu fahren. Allerdings hatte ich nicht die Beine, um mit den großen Namen wie Nibali im Finale mitzuhalten. Es gibt schlimmeres, als von Ihnen abgehangen zu werden. Allerdings hätte ich in Normalform sicher konkurrenzfähig sein können.

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Zurückhaltung trotz guter Form

12. Jun 2015

In den letzten beiden Tagen ist aus meiner Sicht bei der Dauphine nicht viel passiert. Ich habe es ein bisschen ruhiger angehen lassen, weil ich merke, dass die Form schon ziemlich gut ist, es aber noch drei Wochen bis zur Tour sind. Vielleicht bietet sich mir in den nächsten Tagen noch die Möglichkeit, ein Ergebnis einzufahren.

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Zu schnell angegangen

09. Jun 2015

Klassisch versaut. Das ist kurz und knapp mein Fazit für das heutige Mannschaftszeitfahren hier bei der Dauphine. Wir sind auf den ersten drei Kilometern zu schnell angegangen und haben uns die Luft weggerissen. Bei mir persönlich war es nicht ganz so schlimm. Aber uns sind dadurch sehr früh zwei Leute verloren gegangen.

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Streckenbesichtigung mit fremder Hose

01. Jun 2015

In den letzten beiden Tagen habe ich die Pflasterstücken besichtigt, die bei der Tour auf uns warten. Dabei ging es mir darum, technische Sicherheit auf grobem Kopfsteinpflaster und Streckenkenntnis zu erlangen. Denn ich denke, die Etappe wird entscheidend für die Gesamtwertung sein.

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Mit erhofftem Sieg in die Rennpause

03. Mai 2015

Ich bin froh, dass ich das letzte Rennen des Frühjahrs mit einem Sieg abschließen konnte. Von nun an konzentriere ich mich voll und ganz auf die Vorbereitung auf die Tour de France. Bei dem Rennen heute bin ich den Erwartungen gerecht geworden, auch wenn ich gestern im Finale etwas abreißen lassen musste.

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Ich bin erschüttert und geschockt

30. Apr 2015

Das heutige Ergebnis hier von der Romandie ist angesichts der Nachrichten aus Frankfurt wirklich nebensächlich. Ich bin erschüttert und geschockt, dass das Rennen und vor allem die Fahrer, Betreuer und Fans Ziel eines Terroranschlages hätten werden können. Es tut mir für alle leid, die dort starten wollten. Die Profis, wie die Jedermänner, für alle, die sich vorbereitet und gefreut hatten.

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Wette: Wenn ich Weltmeister werde, kommt der Zopf ab

29. Apr 2015

Die erste lange Etappe der Tour de Romandie habe ich für mich zufriedenstellend beendet. Nachdem wir 20 Kilometer vor dem Ziel einen acht Kilometer langen Berg bezwingen mussten, erreichte ein nur stark dezimiertes Hauptfeld das Ziel. Ich war dabei und habe unseren neuen Young-Star Julien Alaphilippe, der sehr stark bei den Ardennenklassikern gefahren ist, den Sprint vorbereitet.

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Vierter Platz im Zeitfahren

28. Apr 2015

Leider hat es heute im Mannschaftszeitfahren bei der Tour de Romandie nur zu Platz vier gereicht. Unser Team ist etwas geschwächt. Durch die vielen krankheitsbedingten Ausfälle müssen wir gerade improvisieren, um die Rennen zu besetzen. Einige der Fahrer sind direkt von Lüttich-Bastogne-Lüttich hier in die Schweiz gekommen, ohne etwas Luft dranlassen zu können.

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Kwiatkowski gewinnt Amstel Gold Race

19. Apr 2015

Endlich haben wir unseren Klassiker-Sieg. Kwiatkowski hat unsere starke Mannschaftsleistung heute beim Amstel Gold Race veredelt. Meine Beine waren nach der sehr anspruchsvollen Baskenland-Rundfahrt noch nicht vollständig erholt. Immerhin bin ich dort auch nicht gerade im Schongang gefahren.

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Radwechsel wäre sinnvoll gewesen

12. Apr 2015

Das Zeitfahren war vom Profil leider zu schwer für mich. Die Abschnitte, in denen ich Zeit gegen die Bergfahrer herausfahren konnte, waren einfach zu kurz. Hinzu kommt, dass ich mit meiner Entscheidung hadere, für die komplette Strecke ein Zeitfahrrad genutzt zu haben. Bei Steigungen bis über 20% wäre ein Radwechsel im Nachhinein auf jeden Fall sinnvoll gewesen.

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Flucht nach vorn

10. Apr 2015

Wenn alles nichts hilft, dann nur die Flucht nach vorn. Also habe ich es mal wieder mit einem Mammutritt probiert und bin 100 Kilometer vor dem Ziel weggefahren. Die Chancen waren zwar nicht so groß. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Außerdem habe ich unverständlicherweise 20 Strafsekunden für Windschattenfahren hinterm Renndienstwagen aufgebrummt bekommen.

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Ich bin in Schlagdistanz

09. Apr 2015

Wie erhofft, lief es gestern schon deutlich besser. Meine Beine fühlen sich gut an und mit einem Rückstand von rund 40 Sekunden kann ich zufrieden sein, zumal ich auf den letzten 15 Kilometern noch selbstverschuldet gestürzt bin. Ich habe mir aber nichts getan, weil ich weich im Gras gelandet bin. Es war nur ziemlich schlammig, wie ihr an meinen Schuhen sehen könnt ;-)

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Leichte Etappe mit 3000 Höhenmetern

08. Apr 2015

Die vermeintlich einfachste Etappe der Baskenland-Rundfahrt hat mich gestern doch ziemlich leiden lassen. Immerhin hatten wir 3000 Höhenmeter zu meistern. Ich hatte leider noch nicht wirklich die besten Beine und das Tempo war von Beginn an hoch. Das Schwierigste an solchen Tagen ist es, die Moral nicht zu verlieren.

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Auftakt geglückt

06. Apr 2015

Auftakt geglückt, keine Zeit verloren. Die erste Etappe der Baskenland-Rundfahrt habe ich gut hinter mich gebracht. Ganz einfach war es allerdings nicht. Für mich ist es zum Beginn einer Rundfahrt immer wichtig, keinen Rückstand zu kassieren, weil mein Motor meist auf der zweiten Etappe erst so richtig anspringt.

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Vierter Platz im Bergzeitfahren

15. Mär 2015

Mit dem vierten Platz im heutigen Bergzeitfahren hat Paris Nizza zumindest ein versöhnliches Ende für mich genommen. Ich fahre mit der Erkenntnis nach Hause, dass die Form passt. Ich denke, dass unter normalen Umständen, also ohne Infekt, ein Top-5-Ergebnis in der Gesamtwertung möglich gewesen wäre.

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Gute Reifen bei kalter Bergetappe

14. Mär 2015

Mir ging es heute zum Glück schon wesentlich besser, als gestern. Das war auch wichtig, weil ich die teils sehr kalte und verregnete Bergetappe rund um Nizza sonst nicht überstanden hätte. Gefühlt waren die engen und verwinkelten Abfahrten entscheidender als die Anstiege. Und ich bin froh, dass uns Specialized die aktuell besten Reifen gerade für nasse Bedingungen stellt.

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Schon nach fünf Kilometern abgehangen

13. Mär 2015

Am Start habe ich mich heute noch schwach und kränklich gefühlt, wollte aber auf jeden Fall erstmal losfahren und in meinen Körper hineinhören. Um auch meine Herzfrequenz im Auge zu behalten, habe ich extra einen Pulsgurt getragen, den ich eigentlich hasse. Ich mag es einfach nicht, mir etwas um den Brustkorb zu schnallen. Da fühle ich mich eingeengt.

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Infekt eingefangen

12. Mär 2015

Leider hat es heute nicht gereicht, um im Finale mit den Besten mitfahren zu können. Anscheinend habe ich mir einen Infekt eingehandelt, der mir vom Start weg Probleme bereitet hat. Jetzt liege ich eingepackt im Hotelzimmer und hoffe, dass ich mich über Nacht einigermaßen erholen kann. Fieber konnte unser Teamarzt immerhin ausschließen.

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Vorspannung geholt

11. Mär 2015

Die erhoffte Vorspannung für die morgige Etappe habe ich mir heute auf jeden Fall geholt ;-) Mit Philipe Gilbert und Thomas Voeckler war die Spitzengruppe heute sehr stark besetzt und hat unserer Mannschaft das Leben im profilierten Gelände nicht einfach gemacht.

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Watt-Negativrekord aufgestellt

10. Mär 2015

Im Prinzip hat sich heute die Renngeschichte von gestern wiederholt. Ein Fahrer hat direkt am Start attackiert und konnte bis zu acht Minuten herausfahren. Da sich unsere Mannschaft nach dem Ausfall von Tom nicht in der Pflicht der Nachführarbeit gesehen hat und auch kein anderes Sprinterteam die Verantwortung übernommen hat, ist das Rennen so dahingeplätschert.

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Kein Wind, kein Regen, kein Stress

09. Mär 2015

Das war heute eine untypische erste Etappe für Paris-Nice​. Kein Wind, kein Regen, kein Stress. Die knapp 200 Kilometer verliefen wirklich entspannt. Zumal niemand wirklich seine Chance in einer Ausreißergruppe gesehen hat. Gerade einmal zwei Fahrer haben angegriffen - allerdings haben sie nicht wirklich einen großen Vorsprung herausfahren können.

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Dritter im Prolog von Paris-Nizza

08. Mär 2015

Ein gutes Ergebnis war heute im Prolog von Paris-Nizza mein Ziel. Das ist mir mit Platz drei auch gelungen. Klar sind sieben Sekunden Rückstand für einen Prolog dieser Länge schon ein ziemlicher Abstand. Mich stimmt aber versöhnlich, dass ich mich nicht speziell auf diesen Prolog vorbereitet und ich nach Anlaufschwierigkeiten ein super Gefühl auf dem Rad hatte.

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Paris-Nizza: Guter Platz in Gesamtwertung als Ziel

07. Mär 2015

Heute bin ich zu Paris-Nizza angereist, nachdem ich mir auf Mallorca nach der Algarve-Rundfahrt bei größtenteils super Wetter den gewissen Feinschliff mit berg- und zeitfahrspezifischen Einheiten holen konnte. Dafür habe ich extra mein Ersatz-Zeitfahrrad von Portugal nach Mallorca mitgenommen.

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