Tony Martin - Weltmeister im Einzelzeitfahren
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Bärenherz

Die Tour ist Geschichte

28. Jul 2014

Mittlerweile bin ich wieder in der Heimat und blicke mit stolz auf die letzten drei Wochen zurück. Doch die Tour ist nicht nur Geschichte, sie war eine Erfolgsgeschichte. Ich habe mit dem Zeitfahrsieg mein persönliches Ziel erreicht und es mit dem Sieg auf Etappe 9 sogar übertroffen. Ich denke, ich werde nach dieser Tour nicht mehr "nur" aufs Zeitfahren reduziert. Viele haben wahrgenommen, dass ich auch schwere Straßenrennen gewinnen und sehr aktiv fahren kann. Und das Bergtrikot getragen zu haben, war natürlich auch eine schöne Episode.

Auch als Mannschaft haben wir überzeugt. Der Ausfall von Cav war natürlich ein Drama. Aber so ist der Sport. Insgesamt hat es Spaß gemacht, mit den Jungs unterwegs gewesen zu sein. Gestern Abend haben wir noch einmal zusammen Abendbrot gegessen und ein bisschen angestoßen. Von mir waren allein zehn Leute, Familie, Bekannte und Freunde dabei. Es war ein schöner Ausklang der Tour. So gegen halbzwei sind wir dann ins Hotel und heute früh bin ich abgereist.

Jetzt nehme ich etwas raus, sortiere die ganze liegen gebliebene Post und beantworte ein paar Mails. Rad fahren werde ich ab morgen auch wieder. Denn wenn mein Körper einmal merkt, dass er Pause kriegt, schaltet er schnell in Urlaubsmodus. Ich will meinen Motor aber für die Vuelta und die WM am Laufen lassen.

Danke für eure vielen Glückwünsche und auch mal aufmunternden Worte. Ihr habt mich sehr motiviert. Ihr seid super.

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Fotos: roth-foto.de

Burger, Pizza, Pommes und Eis zur Belohnung

26. Jul 2014

Ich bin sehr glücklich über diesen Zeitfahrsieg. Erstens weiß man nie so recht, welche Reserven man nach drei Wochen noch mobilisieren kann. Zweitens war der Druck auch ziemlich groß. Es lief aber vom ersten bis zum letzten Meter perfekt. Manchmal merkt man bei den ersten intensiven Tritten, dass man ein Laktatbein hat und dann kommt man einfach nicht in Fahrt.

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Es wird kein Selbstläufer

25. Jul 2014

Auch wenn es heute eine wahre Regenschlacht war, gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Tag. Es war ja auch nicht sonderlich kalt, nur halt eben nass, nervös und unangenehm zu fahren. Ich bin guter Dinge für morgen, aber ein Selbstläufer wird es nicht, wie es in einigen Medien zu lesen ist.

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Entspannung nach einer Etappe

24. Jul 2014

Compex, Thrombosestrümpfe, Beine hochgelegt. So sieht es aus, wenn ich mich nach der Etappe im Bus auf dem Weg ins Hotel entspanne. Nur die Gummibärchen habe ich fürs Bild beiseite gelegt ;-) Mit Elektrostimulation kann man die Erholung nach harter muskulärer Belastung beschleunigen und die Thrombosestrümpfe regen die Durchblutung an.

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Kurz und knackig

23. Jul 2014

125 Kilometer, dreieinhalbtausend Höhenmeter - Die Etappe war kurz und knackig. Ich blicke nun schon auf das Zeitfahren und versuche nach dem Motto zu fahren: Bist du nicht vorn, dann spare jedes Korn. Kwiatkowski ist heute endgültig aus den Top Ten gefallen, somit warten auch keine Aufgaben auf uns.

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Was für eine Etappe!

22. Jul 2014

Sechseinhalb Stunden saßen wir heute auf dem Rad. So viele Kalorien, wie man da verbraucht, kann man beim Abendessen fast gar nicht zuführen. Es wird wohl heute ein Steak mehr werden. Überhaupt ist das Essen in der dritten Woche der Tour fast das bestimmende Thema. Man muss essen, auch wenn man keinen Hunger hat.

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Ich bleibe meinem Team treu

21. Jul 2014

Ich freue mich, meine Vertragsverlängerung bekannt geben zu können. Ich bleibe zwei weitere Jahre bei meinem Team Omega Pharma - Quick-Step. Ich finde hier das beste Umfeld und das beste Material vor, um meinen Sport erfolgreich und hochprofessionell betreiben zu können. Deshalb fiel mir die Entscheidung auch nicht schwer.

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