Tony Martin - Weltmeister im Einzelzeitfahren
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Bärenherz

45 Kilometer vor dem Ziel war das Rennen für mich vorbei

20. Apr 2014

Ein Sturz in einer sehr wichtigen Phase des Rennens hat mir heute jegliche Chance geraubt, in das Finale eingreifen zu können. Etwa 45 Kilometer vor dem Ziel hat es mich bei einer Fahrbahnverengung erwischt. Ich bin den Bordstein hochgeknallt und in einer Hecke gelandet. Wenigstens das war Glück im Unglück, denn ich bin weich gelandet. Ein paar Kratzer von den Dornen habe ich zwar davon getragen, aber zum Glück ist alles glimpflich abgelaufen.

Nur leider ist mir dabei die Kette runtergefallen und ich habe wertvolle Zeit verloren. Letztlich habe ich mich aufs Ersatzrad geschwungen und dann gleich die Verfolgung aufgenommen. Leider war das Tempo vorn zu hoch und damit das Rennen für mich gelaufen. Ich bin noch zu Ende gefahren, um Kilometer und vor allem Erfahrung zu sammeln. Denn ich denke, diese Rennen könnten etwas für mich sein, wenn ich mich mal gezielt auf Eintagesrennen vorbereite.

Körperlich und mental habe ich mich heute sehr stark gefühlt. Deshalb gehe ich auch optimistisch in die kurze Pause und bereite mich auf LüBaLü vor.

Endlich wieder ein Sieg im Zeitfahren

12. Apr 2014

Die beiden Siege und vielen Glücksmomente in dieser Woche haben die nicht so schönen Ergebnisse in dieser Saison mit einem Schlag kompensiert. Ich konnte eine normale Etappe gewinnen und dann heute noch das Zeitfahren. Das Profil war nicht ganz einfach. Ich habe aber schnell meinen Rhythmus gefunden.

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Meine Rolle macht mir Spaß

11. Apr 2014

Es ist Wahnsinn, was für eine geschlossene Mannschaftsleistung wir hier im Baskenland zeigen. Nach dem Sieg von Wout gestern haben wir nun schon zwei Etappen gewonnen und unser Soll eigentlich erfüllt. Aber wir liegen mit Michal und Wout noch sehr gut in der Gesamtwertung. Die Abstände sind gering. Das Podium ist möglich.

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Froh über so viel Fairness im Feld

10. Apr 2014

Nach dem schönen Ergebnis hatte ich gestern die Order, Kräfte zu sparen und Kwiatkowski im Finale zu unterstützen. Nachdem ich mich über Nacht gut von der langen Flucht erholt hatte, konnte ich das gut umsetzen und habe Michal in den letzten Berg 10 Kilometer vor dem Ziel gefahren, ihn aus dem Wind genommen und Tempo gemacht.

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Ein Sieg zur richtigen Zeit

08. Apr 2014

Dieser Sieg tut richtig gut und kommt als Motivation zur richtigen Zeit. Es ist schön, mal wieder ein "normales" Straßenrennen zu gewinnen und nicht nur Zeitfahren. Ich habe es genossen, vor dem Zielstrich schon die Hände vom Lenker zu nehmen und im Wissen, dass von hinten niemand mehr kommt, jubeln zu können.

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Keine Chance gegen die Bergflöhe

08. Apr 2014

Die Etappe gestern war etwas für echte Kletterer und alles andere als für mich gemacht. Gefühlt ging es nur hoch und runter. Die Steigungen pendelten immer zwischen 10 und 20 Prozent. Die Baskenland-Rundfahrt ist bekannt für ihre giftigen Anstiege. Aber so etwas habe ich selbst hier noch nicht erlebt.

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