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TDF: Jubelstörung bei der Massage

Massagen sind echt das entspannendste bei der Tour de France. - Außer Cav gewinnt eine Etappe und stürmt jubelnd durch die Zimmer. Dann ist es vorbei mit der Ruhe. Heute war es mal wieder soweit. Aber das nimmt man gerne in Kauf. Die Stimmung im Team ist wirklich super. Nach so einer Etappe ist man wie berauscht von Adrenalin und Glückshormonen.

Im Finale hat einfach alles funktioniert. Das Team hat perfekt harmoniert, auch mich gut durch den Tag eskortiert und vom Massensturz 40 Kilometer vor dem Ziel rausgehalten. Mein Part war das Stück zwischen der 2- und 1-Kilometermarke. Der Rückenwind hat es uns relativ einfach gemacht, die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Bei Gegenwind ist das Feld ja immer breiter und die Gegner kommen rechts und links in unseren Zug oder rollen kurz vorbei. Mark Renshaw hat Cav dann auf die letzten Meter geschickt, wo er noch an Andre Greipel vorbeizog, der zuvor einen frühen Antritt gebracht hatte.

Wir werden sicher noch kurz anstoßen und uns dann für morgen ausruhen. Es geht zum ersten Mal in die Berge, wobei ich eher einen Tag für Ausreißer erwarte, als dass sich die Favoriten zeigen. Die Transfers schlauchen zusätzlich zu den Etappen schon ziemlich. Wir sind abens meist erst gegen sieben, acht Uhr im Hotel.

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