Dienstag, den 05. Juli 2011 um 18:32 Uhr
Für Finals wie dem heutigem in Mur de Bretagne fehlt mir etwas die Schnellkraft. Die Etappe war einem Klassiker sehr ähnlich. Schmale Straßen, sehr wellig und ein giftiger Anstieg zum Ziel. Am Ende hatte ich acht Sekunden auf den Sieger Cadel Evans. Andy Schleck war auch in meiner Gruppe, dem es also ähnlich geht wie mir. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Wichtig ist auf so einem hektischen Tagesabschnitt auch immer, dass man sturzfrei ins Ziel kommt. Das Team hat mich heute wieder großartig unterstützt. Meine Ausgangsposition ist als Elfter mit 13 Sekunden Rückstand weiterhin sehr gut. Ich habe trotz der Sekunden heute, drei Plätze gut gemacht. Morgen ist auf den letzten 70 Kilometern Vorsicht geboten. Da geht es immer der Küste entlang. Wenn da eine frische Brise übers Meer kommt, könnte das Feld reißen. Ansonsten erwarten wir einen Massensprint.